25395 – Vatertag

Ich bin nicht für Vaterstagspaziergänge bekannt. Erstens geben mir meine Kinder wenig Grund, mich zu betrinken, und zweitens möchte ich auch niemandem begegnen, dem zum Trinken kein besserer Grund einfällt.

Dennoch war ich heute im Freien unterwegs. Freundin und ehemalige Nachbarin F. ist mit Familie in der Gegend. Kurz: ich hatte Besuch von der gesamten ehemaligen Nachbarsfamilie und gemeinsam spazierten wir zur Hohen Warte.  Früher wären wir das (dauer-)gelaufen, die gelaufenen Wege waren Teil unseres Lauftrainings. Heute muss das, zumindest für mich, ausfallen. Ein bisschen wehmütig macht mich das schon. Dennoch war es schön, mal wieder auf der Strecke gewesen zu sein.

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Ich hatte heute eine kleine Wartezeit und während dieser die Muse, mich zu fragen, wer wohl auf dieser Schleuse saubermacht. Und wie oft das wohl notwendig ist. Macht das der leiterfeste Hausmeister oder muss da die hinfällige Putzfrau mit Mindestlohn dran. Und überhaupt, wer denkt sich sowas aus und denkt dasjenige dann an die Reinigungskraft. Naja, Wartezeit halt.

25392 – Gimpel

Seit langem mal wieder den Gimpel gesehen. Das letzte Mal, dass ich ihn gesehen habe, ist mehrere Jahre her, da brütete ein Paar im Bambus, der die Grenze zu Nachbarin C.’s Grundstück markiert. Heute dann direkt auf der Wiese vorm Dome. Natürlich war er weg, sobald er die Bewegung im Dome registrierte, aber immerhin ließ er mich wenigstens ein Bild machen, das ich nur so unwesentlich mit KI nachschärfen musste, dass ich es hier als immer-noch-meins zeigen kann.

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Nicht viel los hier gerade. Weil auch mit mir gerade nicht viel los ist. Seit heute muss ich mir zugeben, dass ich krank bin. Nicht „ernsthaft“, ich bin verschnupft und weil ich deswegen mit offenem Mund schlafe schmerzt auch der Hals. Der Rest des Körpers ist unentschlossen, ob er sich dem Trend anschließen will. Mal fühlt es sich nach leichtem Fieber an, dann wieder ist mir eher fröstelig. Und ganz allgemein bin ich trotz ausreichend langer Schlafphase müde.

Vormittag und Mittag habe ich noch damit verbracht, im Dome aufzuräumen. Wäre ich damit fertig geworden, hätte ich die gestrige Aktion, die ich als so unbefriedigend empfand, doch noch irgendwie zu einem Erfolg umschreiben können. Aber am frühen Nachmittag merkte ich, dass ich ins Bett gehöre. Die Erfolgsmeldung ist abgesagt.

Nachbarin C. weckte mich dann kurz nach fünf zum Plenum des gemeinsamen Wohnprojektes. Das konnte ich auch ganz gut durchhalten, sogar noch mit einer anschließenden Plauderei.

Abendessen, fertig.