25530 – Ein vorläufiger Zwischenstand

Der dritte Tag, den ich überwiegend mit weben verbracht habe. Damit wird erstmal wieder länger Pause sein. Morgen ist anderes gelant, dann ist Sonntag und für die folgende Woche habe ich mir versprochen, mich auf das Ausräumen des Wagens zu fokussieren.

Um an den Punkt zu kommen, wo der zukünftige Teppich erstmal einige Zeit ruhen darf, war der heutige Tag notwendig. Denn es gibt bei vielen der Sachen, mit denen ich mich im beschäftige, einen Punkt, wo ich denke: „Oops, verkünstlert! Das kriegst Du nie mehr gerettet.“

Der Trick ist, dann weiterzumachen. Und so ein Weitermach-Tag war heute. Weil der Tag davor der Oops-Tag war. Meistens wird’s besser, wenn etwas zwischendrin mal richtig schlecht aussieht. So auch heute, ich bin zufrieden in dem Sinn, dass ich es für offen halte, ob das Teil gut oder schlecht aussehen wird. Und damit kann ich Leben.

Ganz im Wortsinn, das Teil hängt an der Wand und ich werde regelmäßig draufschauen. Und irgendwann werde ich wissen, wie es damit weitergeht. Ein paar lose Ideen gibt es schon, aber noch ist keine deutlich genug.

25529 – Illustrated Journaling

Vieles von dem, was ich so mache, mache ich zweimal in verschiedenen Techniken. Das zweite Mal gerne im Jounal, eher sorg- und mühelos, gedacht als Erinnerungshilfe, was wann entstand. Für die letzten zwei Tage sieht das dann so aus:Wer genau hinschaut sieht, dass die Ratte nicht schabloniert, sondern abgezeichnet ist. Bei diesen Einträgen geht es ganz ausdrücklich nicht um schön, sondern um die Illustration. Quick’n’dirty ist okay. Oder als Aufforderung: Mach‘ eine Skizze, einen Sketch, ein Bild dazu. Schreib‘ die Maße dazu oder was Du sonst für anmerkenswert hältst. Egal was und wie, alles übt.

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Und weil ich gerade das Journal fotografiert habe, die Idee, das zu tun, ist schon von Anfang des Monats. Obwohl da dann eigentlich stehen müsste, „wenn Dir mal nichts für den Blog einfällt, könntest Du …“.

Was Ihr da allerdings seht, ist NICHT das Original, sondern eine KI-verbesserte Version des ursprünglichen Bleistift-Eintrags, den Ihr nicht hättet lesen können. Der Zweck erfordert die Mittel zu selbigem. Oder so.

25528 – Schablone trift auf Siebdruck

Heute ganztägig Gewerkel mit künstlerisch fragwürdigen Ergebnissen. Aber eines ist dennoch erwähnenswert. Gemäß der Maxime „Copy Your Heroes!“ habe ich versucht, eine der Banksy-Ratten zu kopieren. Da ich nur eine Papierschablone geschnitten habe, gab es erwartungsgmäß Probleme damit, die Schablone plan auf dem Untergrund zu halten. Herausgekommen bin ich dann bei einer Lösung, die etwas an Siebdruck erinnert.Nachdem das als Probedruck ausreichend gut funktioniert hat, habe ich eine der Ratten in freier Wildbahn ausgesetzt.