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Nach mehr als zehn Stunden Fahrt mit dem Bus und zwanzig Minuten U-Bahn bin ich kurz nach eins in meiner Unterkunft, die auf sympathische Weise anders ist. Manche Airbnbs sehen aus als seien eigens zum Zweck des Vermietens bei einem großen und billigen Möbelhaus zusammengestellt, dieses hier wirkt, als hätten dir Freunde für die Zeit ihres Urlaubs die Wohnung überlassen. Alles ist da. Und noch viel mehr. Ich kann mir meinen Kaffee auf vier verschiedene Weisen zubereiten und meine bevorzugte ist dabei, ich weiß das zu schätzen. Ich mag die Kunst an den Wänden und was in den Bücherregalen steht, das verstärkt den Bei-Freunden-Touch. Im ersten Ansatz fühle ich mich wohl.
Über eine Wendeltreppe lässt sich sogar eine kleine Dachterasse erreichen. Also eigentlich eine große Dachterasse, die aber aus verschiedenen Wohnungen über jeweils eigene Aufgänge zu erreichen ist und mittels Sichtschutzzäunen (vermutlich aus einem großen und billigen Baumarkt) unterteilt wurde. Die Pflanzen daran und davor machen es so freundlich, wie es bei einem solchen Arrangement eben geht. Ich will nicht klagen, es ist eine Terasse!
Schon sehr bald nach der Ankunft sitze ich bei Internet und Tee vorm Tablet um diese ersten Zeilen einzutippen. Aber …, ich bin doch sehr müde von der Fahrt und lege mich erstmal für eine halbe Stunde ins Bett.
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Ich versuche mal maximal abzukürzen, es ist 21 Uhr und ich bin sehr, sehr müde. Zwei Gründe dafür, erstens bin ich viel gelaufen und zweitens war es sehr heiß dabei.
Meine Mittagsruhe hat sich bis 16 Uhr hingezogen, danach machte ich mich zum Schloss Schönbrunn auf. Das ist von meiner Unterkunft aus fußläufig gut zu erreichen und für einen angebrochenen Tag Aktion genug. Nicht die Besichtigung der verschiedenen Ausstellungen im Inneren, mir war danach, einfach den Park etwas zu erkunden. Nebenbei bin ich drei Caches abgelaufen, alle auch unter Sightseeing-Gesichtspunkten suchenswert.
Nach zweieinhalb Stunden trödligem Gelaufe habe ich den entferntesten Punkt von der Unterkunft erreicht, zugleich bekomme ich Hunger und Durst. Der Rückweg dauert dann bis zu einem Inder nahe der Unterkunft nur noch eine Stunde. Dort kurz etwas gegessen und „nachhause“. Zum runterkommen den täglichen Medienkonsum nachgeholt und dabei schnell gemerkt, dass ich mehr als nur ein bisschen absacken möchte.
Vor allem möchte ich nicht mehr ausführlich berichten, auch keine Fotos sichten/hochladen und was sonst noch so Chronistenpflicht wäre. Weswegen ich das für heute und im ersten Ansatz lasse. Ich werde nachliefern, nur nicht mehr heute.



