| Zwölf am Zwölften ist eine regelmäßige Aktion von „Draußen nur Kännchen“, dort gibt es noch mehr Menschen, die ihren Zwölften mit zwölf Bildern schildern. |
Es folgt die Morgenroutine, die Ihr hier schon viele Male begleiten durftet. Aber heute als Screenshot-Edition. Es ist ein Versuch, ob ich den Tag mit Screenshots abbilden kann.
Frühstück mit Medienkonsum. Homeserver sind gerade Thema.
Ich versuche gerade, mir einen Überblick zu verschaffen, wann im Tag und womit ich wieviele Kalorien zu mir nehme. Mein Müsli erweist sich als überraschend leicht.
Gegen Mittag habe ich mir auch im WordPress-Editor einen ersten Eindruck verschafft, wie „12von12 mit Screenshots“ aussehen könnte. Das ist nicht ganz so prall, aber die Erfahrung zeigt, dass auch Versuche, die anfangs nicht so gut kommen, manchmal gegen Ende ganz eigene Qualitäten entwickeln. Also erstmal durchziehen.
Jetzt geht es an das, was ich mir für den Tag vorgenommen habe. Spoiler: Ich werde nicht damit fertig werden.
Der Plan ist , die Bilder aus 2025 zu sortieren, meint: Ordner anlegen, sinnig benennen und die entsprechenden Bilder hineinkopieren. Die älteren unter uns werden die einstmals erlernte Zwei-Fenster-Technik wiedererkennen.
Gegen 16.00 Uhr brauche ich eine Pause. Zuerst schaue ich auf der Baustelle der Nachbarin vorbei und plaudere ein wenig, was in einem Screenshot nicht abzubilden ist. Aber schon bald hänge ich wieder vorm Tablet und schaue Videos an. Anscheinend stehe ich auch im Virtuellen gerne auf Baustellen herum, es geht um die aufwendige Renovierung einer virtuellen Immobilie im derzeit bevorzugten Game. Währenddessen esse ich auch eine Kleinigkeit.
Gegen fünf gehts weiter und falls sich wer fragt, warum das eigentlich so lange dauert …, also ich habe auch nicht damit gerechnet. Ein Teil der Antwort ist, dass ich immer wieder einzelne Fotos öffnen muss, weil ich auf dem Thumbnail nicht erkenne, was es zeigt. Das im Screenshot geöffnete Bild stellt dann auch gleich Frage, in welche Kategorie oder in welchen Ordner es gehört. Das will entschieden oder aufgeschoben werden, aber ganz egal was, der Vorgang kostet Zeit, viel Zeit.
Kurz nach neun wird mir klar, dass ich es heute nicht mehr schaffe mit den Bildern, also vom PC zum Tablet gewechselt und WordPress geöffnet. Erstmal die Screenshots soweit vorhanden in den Beitrag eingefügt. Und wenn Ihr das hier lest, hat es wohl auch für die Texte gereicht.
Was heute noch geschehen wird, ist überschaubar, essen und Medienkonsum. Wie schwer kann das sein, da noch vier Screenshots zusammenzubekommen?
<O>
Naja, zeigt sich, dass das gar nicht so einfach ist, wenn mensch erstens nicht einfach ein Bild aus dem Film posten und zweitens seinen Streaming-Anbieter nicht offenlegen möchte.
Stattdessen habe ich während die Serie lief gleichzeitig in den Screenshots auf dem Phone herumgeschaut und so etwas wie ein Best-of zusammengestellt.
Alles dabei, von der Herzkatheder-Untersuchung über einen sehr erfolgreichen Geocaching-Tag und ein Lampenschnäppchen vom Sperrmüll bis zum 1111-Tage-Streak in der Sprachlern-App. Auf irgendetwas muss mensch ja stolz sein. Und wenn es nur die gelungene Dokumentation ist.





