Verbastelt

Im Moment versuche ich an verschiedenen Stellen, die Smartphone-Fotografie zu verbessern. Das kann gelingen, so geschehen mit der ins Küchenfenster montierten Halterung, die es erlaubt, den Garten aus der immergleichen Position heraus zu fotografieren. Vielleicht ergeben die Bilder einen schönen Tages mal ein Timelapse-Filmchen.

Und manchmal gelingt es auch nicht. So geschehen heute. Ich hatte von der Beobachtung des Blutmondes noch eine improvisierte Anbringung des Smartphones am Teleskop, die ich nun für ein ebenfalls improvisiertes Gimbal (eine kardanische Aufhängung) zweitnutzen wollte. So etwas verwendet der engagierte Videokünstler um das Bild zu stabiliseren. Nach einem freudvoll improvisierten Nachmittag hatte ich dann auch ein Ergebnis in der gewohnten Quick´n´dirty-Optik.

Leider hat ein erster Versuch gezeigt, dass das Gerät nicht träge genug ist. Es schaukelt, wenn man es bewegt, was der gegenteilige des erhofften Effekts ist. Im Moment bin ich unsicher, ob es sich lohnt, damit zu experimentieren, dem Teil unten nochmal mehr Masse zu geben, um es träger zu machen.

(Edit: Einen Tag später hat das Teil mehr Masse und eine Fahrradhalterung, ist aber noch nicht erprobt. Wofür das alles? Später!)

Und weil Blogbeiträge wenigstens gelegentlich einen Mehrwert mitbringen sollten, gibt es hier den Tipp für besonders leichtgängige Gelenke in der allgemeinen Bastelei; ich verwende dazu gerne kleine Glasperlen und Stecknadeln/Silberdraht.

Ich denke die Bilder sind selbsterklärend.

 

Happy Birthday in der Müllpresse

Die Abstände werden wieder kürzer zwischen den Blog-Schüben, diesmal nur ein Monat. Hier also die Müllpressenszene, nachgestellt aus Salzteig, Keksen und jeder Menge Süßkram. Das muss man mögen.

Müllpressenszene 1

Müllpressenszene 2

PS Und den Leuten, die die Referenz nicht verstehen, hilft die Suchmaschine ihres Vertrauens. Sogar in Farbe und mit Ton. Guckst du hier auf YouTube.

Update (27.1.2021): Habe Bilder der Aktion auch auf Instagram gepostet.

Ein unblutiges Ereignis

Einen Beitrag einfach mal anzufangen hat sich gestern schon gut bewährt. Heute also das angekündigte Mondbild.

Vielleicht habt ihr es auf dem Bild gestern schon erkannt, wir hatten zur Stunde des erwarteten Blutmondes ein Teleskop und zwei Stühle auf das Wagendach geschafft. Um dann zu beobachten, wie sich der Himmel bedeckte und nur sehr, sehr gelegentlich einen Stern hinter den Wolken sehen lies. Schließlich haben wir einen Trick angewandt, so getan als seien wir nicht mehr interessiert und alles wieder abgebaut. Gegen Mitternacht war es dann wieder klar und wir konnten unsere Beobachtungsversuche vom Boden aus erneut aufnehmen.

Das Foto ist gegen 0.30 Uhr vom Boden aus gemacht und wer sich jetzt wundert, dass es auf dem Kopf steht und seitenverkeht ist …, naja, der hat den Mond vermutlich schon oft genug angeschaut um auch zu wissen, dass ein Teleskop (strenggenommen ein Refraktor) so etwas mit dem Bild macht, auf den Kopf stellen und seitenverkehren. Für mich war das auch neu, an diesem Nachmittag hatte ich erstmals durch ein Teleskop geschaut, nichts gesehen, die Bedienungsanleitung und einige nützliche Hinweise gegoogelt, das Okular ausgetauscht und endlich was gesehen. Scharf, auf dem Kopf und seitenverkehrt, also genau so, wie es sein soll. Stichwort „scharf“, das Bild ist nicht ganz so scharf wie der reale Blick durch das Teleskop, aber so scharf, wie ich es hinbekommen habe mit meinem freihändig vor das Okular gehaltenen Smartphone. Ein letztes, der Grünfilter dient dazu, etwa fünfzig Prozent des Lichtes wegzunehmen und dadurch Überstrahlungen bei den Details zu vermeiden; eine Massnahme, die beim vorliegenden Bild aufgrund der ohnehin leicht vorhandenen Unschärfe vermutlich unnötig war.

Alles eine Frage der Zeit

Ich wünsch` Euch was zum neuen Jahr! Sucht´s Euch aus, ich kann nicht wissen, was Ihr wollt. Aber haben sollt Ihr´s!

Nicht auf der Wunschliste stehen sollte allerdings Bleigießen. Okay, wer will das schon während des Jahres, aber auch Silvester 2018 wird´s damit nichts. Weil Bleioxide uns dumm machen, oder dümmer, es kommt auf die Person an. Sagt so oder ähnlich unser aller EU und verbietet´s. Also das Bleigießen, nicht das Dummsein. Das Verbot ist auf andere Weise ziemlich blöd , weil die noch erlaubten 0,3 Prozent Bleigehalt im Produkt, anders als die traditionellen 70-Plus-Prozent, kaum noch zuverlässige Zukunftsprognosen erlauben. Die EU empfiehlt auf Wachs auszuweichen. Das aber hat prognostisch noch niemals funktioniert. Wer sich an die Umstellung auf Energiesparlampen erinnern kann, hat einen Eindruck, wie dämmrig die Zukunftsvorhersagen in den nächsten Jahren sein werden. Zumindest bis findige Materialwissenschaftler uns mit einem Silvesterwachs beglücken, das alles besser kann als Blei. Es ist nur eine Frage der Zeit bis alles gut wird.

Bis dahin – Achtung, jeder Beitrag sollte einen Mehrwert bieten und der beginnt hier – könnt Ihr auf Lötzinn ausweichen. Kommt vom Look´n´feel dem Blei sehr nahe. Ist allerdings etwas „gutmütiger“ in der Prognostizität, sollte in der Interpretation daher etwas nachgeschärft werden. Aber das kriegt Ihr schon hin.

Beitrag vom neuen Phone aus

Genau das, nicht mehr.

<O>

Oder wartet, vielleicht ja doch, wenn auch nicht mehr vom Phone aus. Das Neue ist ein S7 von Samsung.  Ich wollte eine vernünftige Kamera und da gerade das 8er rauskommt sind die Vorjahresmodelle vergleichsweise günstig. Soviel zu meinen Entscheidungsprozessen.

Nach mehreren Stunden Herumspielerei ist alles so, wie es sein soll. Und natürlich gab’s mal wieder einen handwerklichen Teil, die SIM-Karte musste vom Mikro- auf’s Nano-Format gebracht werden. Das ist mit wenig Aufwand selbst zu machen, wer’s nicht glaubt schaut auf YouTube nach (https://www.youtube.com/watch?v=b3ZX5kJKqSE).

Passt!

Hilfreich: 20 Tipps und Tricks für das Samsung Galaxy S7 von t3n.de.