Das Display bei meinem Nexus 4 auszutauschen …

… ist gar nicht so schwer. Es gibt da gute Anleitungen im Netz. Einen Videoüberblick gibt Heise in zweieinhalb Minuten, zum Nachmachen braucht Ihr dann aber diese viertel Stunde mit Howzer Tech.

Und  etwas Werkzeug. Anfangs dachte ich, ich käme mit dem aus, was ohnehin bei mir herum liegt. Ein Modellier-Eisen, der gewöhnliche Satz Feinwerkzeug und der Rest, der sich schon finden wird.

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Hat leider nicht funktioniert, den Boden habe ich noch mit dem Taschenmesser abmachen können, aber die Schräubchen waren Schräubchen-chen und ich musste mittendrin die Arbeit unterbrechen und zum Gebraucht-Phone-Händler meines Vertrauens radeln, wo ich mich mit einem geeigneten Satz Werkzeug ausstatten konnte.

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Damit war und ist dann alles gut. Die Reparatur verlief wie im Video beschrieben und mein Phone tut wieder wie zuvor.

Mit zwei kleinen Ausnahmen, erstens ist die Kopfhörerbuchse wieder funktionsfähig, weil ich sie in ausgebauten Zustand reinigen konnte und zweitens leuchtet die LED nun viel heller als vorgesehen, weil sie nicht mehr so abgedeckt ist, wie sie das vorher war. Das, was im Bild wie ein kleines weißes Stückchen Papier aussieht, ist die Abdeckung. War leider in keinem der Videos erwähnt. Ich hab das Teil für den nächsten Displaytausch aufgehoben. Bis dahin gilt: Alles bleibt anders!

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Maker Faire Hannover 2015

Besuch auf der Maker Faire 2015 in Hannover.

Das hier ist kein regulärer Eintrag. Ich trage nur kurz die Links zu Projekten und Ausstellern zusammen, die ich interessant fand. Die Bilder sind im Außenbereich gemacht (bei Make: gibt’s einen kurzen Artikel mit noch mehr Bildern).

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LEDmePlay, ein Arduino- und Programmierprojekt, das auf einer 32×32-LED-Matrix spielbare Abwandlungen früher Arcade-Klassiker zum Laufen bringt.

Und weil wir gerade beim Spielen sind, Tibo ist ein analoger Roboter-Bausatz zum Experimentieren für Menschen ab 14 mit dem ich bestimmt meinen Spass haben könnte.

Spass mit Laser-Cuttern? Auch das ist möglich, bei Mr. Beam zum Beispiel. Allerdings sind im Moment alle ausverkauft.

Gut, wenn ich mir also dort keinen Lasercutter für wenig Geld kaufen kann, dann muss ich mir meine Laserzuschnitte halt doch bei Internet-Dienstleistern machen lassen.

Oder wäre ein 3D-Drucker nicht was? Gesehen haben wir etliche, das war schön, informativ und begeisternd. Und zwar bei allen, Weswegen es hier auch nur den Wikipedia-Einführungsartikel gibt.

Und von einem 3D-Drucker ist es nicht weit zu einem handgeschnitzten 3D-Scanner. Ich persönlich freue mich ja schon auf Geräte, die beides kombinieren. Dann dauerts nicht mehr lange und wir gehenfür mechanische Ersatzteile in den 3D-Copyshop.

Und  womit bastelt der engagierte Tüftler? Mit Kraftplex und Maker/OpenBeam!

The Time Cruiser

Und dann noch so:
Open-Island, ein open-source Bauplan für schwimmende Inseln aus Abfallmaterialien.
Faires Lötzinn für Bastler und Industrie.
Verteiltes Rechnen für den guten Zweck.
Ein Luftschiff, für alle, denen Quadrokopter zu hektisch sind.

Kommerziell, aber hmmm: LEDs zum Anziehen.
Kommerziell, aber schön: Wortuhren. Unser Favorit als Bausatz.
Kommerziell, aber schön und GUT: Anleitung, Werkzeug und Ersatzteile zur Reparatur von Schlaufonen.

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Und dann hat uns während des Kaffeetrinkens ein netter älterer Herr noch seinen Youtube-Kanal wärmstens ans Herz gelegt, es geht um Modellbau.

 

Brennt wie Zunder!

Heute ist der Abschluß eines Projektes gelungen, das wir nun schon einige Zeit – mit wechselndem Engagement – verfolgen: Rohrkolbenzunder herstellen um damit ein Feuer entzünden.

Es beginnt damit, allerlei leicht entzündliches Materialien zu einem „Nest“ anzuordnen, in dessen Mitte wir eine kleine Menge des Zunders legen.

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Mit dem Magnesium und der kleinen Reibe schlagen wir Funken, die sich, wenn alles gut geht, in einem kleinen Bällchen Zunder verfangen, das wir mit dem Daumen direkt dort festhalten, wo die Funken entstehen.

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Sobald im Zunder ein Fünkchen glüht, zart anblasen …

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… und in das vorbereitete Zundernest legen.

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Die Glut wird größer!

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Rauch.

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Es beginnt mit kleinen Flämmchen zu brennen, nun vom Stöckchen auf’s Hölzchen weiteres brennbares Material hinzufügen.

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Und es brennt!

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owncloud auf uberspace

Eine Überschrift aus drei Worten und schon haben wir mindestens zwei Fragen. Was ist owncloud? Und was uberspace? Das haben andere vor mir schon erklärt:

Das Prinzip
Das Konzept ist einfach: es gibt einen Dienst [owncloud], der irgendwo da draußen auf einem Server [uberspace] läuft. Man kann diesen Dienst über eine Website erreichen und seine Dateien dort verwalten und sogar Anderen freigeben. Mit einem Clientprogramm holt man sich die Daten auf den PC, das Laptop, das Tablet und natürlich sogar das Spartphone. Auf Computern geht man sogar so weit, dass entweder alle in der Cloud liegenden Daten oder nur die angeforderten auf dem Gerät vorgehalten werden. So müssen sie nicht bei jedem Aufruf erst einmal heruntergeladen werden, sondern sind sofort verfügbar. Auf Mobilgeräten mit wenig Speichern werden Dateien nur auf Verlangen synchron gehalten, ansonsten erst beim Öffnen abgerufen.

Warum ownCloud?
ownCloud ist die Antwort auf die mittlerweile stark vertretenen kommerziellen Dienste. Die Macher dachten sich: wer solche Dienste nutzt, hat nicht die Hoheit über seine Daten. Genau das ist in vielen Feldern notwendig. Niemand hätte es gern, wenn Geschäftspartner Daten in der Cloud eines Drittanbieters lagerten. […]

ownCloud ist als kostenlose und quelloffene Ausgabe erhältlich und damit prädestiniert für den Einsatz auf Privatservern oder Servern von Unternehmen.

Quelle: http://www.madeonapc.de/die-eigene-cloud-owncloud-auf-dem-eigenen-server-installieren-und-mit-geraeten-verbinden/

Eigentlich könnte ich es kurz machen, schreiben: „Ich nutze das jetzt.“, und es dabei lassen. Würde aber keinen interessieren. Die Menschen wollen zunächst Unheil und Schwierigkeiten (siehe die heutigen News {ganz egal, wann ‚heute‘ ist}), dicht gefolgt von Vorschlägen zur Lösung zuvor beschriebenen Unheils.

Deswegen: Vor der Nutzung bin ich auf zwei Schwierigkeiten gestoßen. Schon vor eineinhalb Jahren und dann die Tage nocheinmal habe ich versucht, owncloud auf dem Server zu installieren, auf dem gegenwärtig dieses Blog gehostet wird (campusspeicher.de). Das ist beide Male aus verschiedenen Gründen gescheitert und wurde schon beschrieben. Geklappt hat die Installation erst auf einen Server, dessen Hoster die Idee ausdrücklich unterstützt und auch sonst recht unkonventionell daher kommt. Also, erste Schwierigkeit gelöst: sich auf uberspace.de den benötigten webspace zusammenklicken – in der günstigsten Variante 1€/Monat  (?!) – und anschließend den Web-Installer für owncloud benutzen.

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Die zweite Schwierigkeit hatte ich mit dem Desktop-Client von owncloud (meint das Stück Software, das zuhause auf meinem PC liegt und seinem großen Bruder im Internet sagt, welche meiner vielen Dateien er denn im Auge behalten soll). Der Fehler lag bei mir, zuerst hatte ich den Client für eine frühere Version installiert, als ich dann die richtige Version hatte, habe ich sie nicht gestartet bekommen. Warum nicht? Ist mir jetzt zu peinlich, aber das hier hat mir auf die Sprünge geholfen:

http://www.modius-techblog.de/linux/owncloud-client-richtig-unter-ubuntu-13-04-installieren/
Zuerst muss der ownCloud Client aufgerufen werden. Dafür muss in der oberen linken Bildschirmecke auf das Ubuntu-Symbol geklickt werden und in die Suchmaske das Wort own eingegeben werden.

Nicht vergessen: Im Einstellungsdialog „Allgemein“ den Haken setzen bei „Starten bei Systemstart“